Kurz-Check “Ihr Potenzialindex für die Märkte 50-, 60-, 70-, 80-plus”

 

 

 

 

 

 

 

 

Ermitteln Sie Ihren Potenzialindex mit fünf der wichtigsten Module zum Produkt- und Dienstleistungsangebot für die Märkte 50-, 60-, 70-, 80-plus.

Die älteren Zielgruppen eröffnen für viele Unternehmen zusätzliche Erfolgschancen.
Unser Kurz-Check ermöglicht Ihnen eine erste Bestandsaufnahme. Erfahren Sie, wo für Ihr Unternehmen Potenzial zur Optimierung vorhanden ist. Beantworten Sie die Fragen zu fünf wichtigen Handlungsfeldern und ermitteln Sie so Ihren Potenzialindex.

Modul 1: Marketing – Haben Sie bereits Kundern oder beabsichtigen Sie Kunden aus diesen Altersgruppen anzusprechen?

Modul 2: Kommunikation – Sind Ihr Informationsmaterial und Ihre Werbung auf diese Zielgruppen ausgerichtet bzw. angepasst?

Modul 3: Gestaltung – Sind Ihnen die speziellen Gestaltungsregeln für den Einsatz von Schriften, Bildern und Farben für diese Zielgruppen bekannt?

Modul 4: Vertrieb – Schulen Sie Ihr Verkaufspersonal gezielt für diese Zielgruppen?

Modul 5: Personal – Bieten Sie Weiterbildungsmaßnahmen für Mitarbeiter über 50 Jahren an?

Wenn Ihr Interesse geweckt ist und Sie mehr wissen wollen, dann laden Sie den Kurz-Check auf unserer Webseite herunter, füllen ihn aus und schicken ihn uns. Sie erhalten so schnell wie möglich Ihre Auswertung.

Print Friendly

w&v Fokus 50+ – Das Special zum Download

IMG_3045+Wie schon in den vergangenen Jahren liefert werben&verkaufen auch 2017 mit dem Special Fokus 50+ wieder einen aktuellen Einblick in die Konsumentenseele der Altersklassen über 50. Nicht, dass völlig neue Einsichten gewonnen werden können, aber es gibt Dinge, die man öfters wiederholen muss, damit sie in der Wahrnehmung präsent bleiben. Zum Beispiel, dass in der Lebensphase über 50 nochmals kräftig investiert wird – in eine neue Küche, ein schickes Auto oder die große Reise, die man eigentlich schon sein Leben lang gemacht haben wollte. Oder dass es nicht mehr lange dauert und die Babyboomer als gesellschaftliche Hauptgruppe die Macht ergreifen – ein Fakt, dem sich noch nicht viele Produktmanager oder Markenverantwortliche gestellt haben. „Ein Grundkurs in Seniorenmarketing sollte Pflicht werden bei jeder Marketingsausbildung“, empfiehlt Alexander Wild, Gründer des ersten deutschen Onlinenetzwerks für Senioren Feierabend.de.

Last but not least wird erneut darauf hingewiesen, dass die vielen Marketern und Werbungtreibenden so geheimnisvoll erscheinende „Generation 50plus“ in Wahrheit aus einer Vielzahl von Zielgruppen besteht, die ihre Lebenswelten und Lebensträume widergespiegelt sehen möchten und nicht standardisierte Altersklischees. „Das Selbstbild der Best Ager ist kein Mysterium“, sagt Heinz Grüne, Mitbegründer des Kölner Rheingold-Instituts. „Es lautet schlicht: Ich bin ein erwachsener Mensch in all seinen Facetten.“

Angereichert werden diese Einblicke durch viele Fakten, die Auskunft geben über das Einkaufsverhalten und die Mediennutzung der über 50-Jährigen.

Mit freundlicher Genehmigung des w&v-Verlages stellen wir das gesamte Special unseren Lesern als Download zur Verfügung.

Print Friendly

50plus-Report 06/2017: Kurzmeldungen aus dem Netz

fotolia_111519442_xsBunt und vielfältig aber auch selbstbewusst und konsumerfahren – genauso unterschiedlich wie die Generationen 50plus sind auch die Kurzmeldungen zum Thema, von denen unser 50plus-Report die wichtigsten aus dem Monat Juni 2017 zusammenfasst.

Altersgruppen 50plus werden immer wichtiger
Erfurt – Am 23. Juni 2017 stellte die INSA-Stiftung zusammen mit seinen Kooperationspartnern im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur die neue 50plus-Studie vor. Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, Dorothee Bär, dankte auch im Namen von Bundesminister Alexander Dobrindt den Initiatoren der Studie. Diese Generationenstudie sei für die Politik wichtig und deren Erkenntnisse würden in die politische Arbeit des Ministeriums einfließen. Solche Studien seien auch deshalb wichtig für Politiker, meinte die Parlamentarische Staatssekretärin, um über den Tag hinaus zu denken. INSA-Geschäftsführer Hermann Binkert, wies darauf hin, dass die Altersgruppen der zweiten Lebenshälfte weiter an Bedeutung gewinnen. So seien 51 Prozent der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland über 50 Jahre alt. Dies entspricht 56 Prozent der Wahlberechtigten und ca. 60 Prozent der Wähler … weiterlesen
Weiterführende Informationen

Studie: Der Generation 50plus geht es immer besser
22.06.2017 – Nürnberg: Vier von fünf Angehörigen der Generation 50Plus bezeichnen ihre finanzielle Situation weiterhin als „gut“ oder sogar „sehr gut“. Im Gegensatz zur Gesamtbevölkerung ist ihre Zufriedenheit im Vergleich zum Vorjahr gleich geblieben. Insgesamt zeigt sich bei der positiven Stimmung in Deutschland eine leicht absteigende Tendenz und das insbesondere bei den unter 30-Jährigen. Die Zufriedenheit der jungen Generation fiel im Vergleich zum Vorjahr um zehn Prozentpunkte ab und liegt derzeit bei nur 64 Prozent. Das sind Ergebnisse der Studie „Liquidität 50Plus“ im Auftrag von easyCredit, in deren Rahmen 1.000 Personen im Alter von 18 bis 79 Jahren repräsentativ befragt wurden … weiterlesen

„Richtige Ansprache von Best Agern führt zu Empfehlungsgeschäft“
19.06.2017 – Berater, die erfolgreich mit den Best Agern arbeiten wollen, müssen wissen, wie die Generation 50plus tickt, meint Uwe-Matthias Müller. Der geschäftsführende Vorstand der Bundesverband Initiative 50Plus e.V. sprach mit Cash. über die speziellen Bedürfnisse der Zielgruppe … weiterlesen

Reizthema Senioren am Steuer: Sicher Auto fahren ab 50plus
13.06.2017 – Auto fahren bis ins hohe Alter ist seit Jahren ein Reizthema. Verkehrsminister Alexander Dobrindt schloss Anfang des Monats verpflichtende Führerscheintests für Senioren aus. Mit ihm werde es die „Führerschein-Pflicht-Tests“ nicht geben, aus dem einfachen Grund: „Ältere Menschen bauen deutlich weniger schwere Unfälle als andere Autofahrer“, wie Dobrindt von der „Bild am Sonntag” und dpa zitiert wird … weiterlesen

Tiere und Senioren gehören zusammen
13.06.2017 – Berlin: Tiere und Senioren tun einander gut und sollten die Chance haben, bis ins hohe Alter miteinander zusammenzuleben: Dieser Meinung ist die Mehrheit der Personen, die im Rahmen einer aktuellen Studie zum Verhältnis von Tieren und Senioren befragt wurden. Die Teilnehmer der Umfrage – ein demografisch-repräsentativer Querschnitt der Bevölkerung in Deutschland – sind sich überwiegend einig: Weder der Umzug in ein Pflegeheim noch eine finanziell eingeschränkte Lebenssituation dürfen gewachsene soziale Beziehungen zwischen Tier und Mensch zerstören … weiterlesen

So bleiben Sie attraktiv mit 50 plus
10.06.2017 – Die Haare grau, im Gesicht Falten, die Augenlider Opfer der Schwerkraft. Der Blick in den Spiegel zeigt: Man ist nicht mehr 20. Doch wo liegt das Problem am Älterwerden? Ab einem Alter von 50 gelten einfach neue Maßstäbe für Schönheit … weiterlesen

8,7 Millionen Gamer sind 50 und älter
07.06.2017 – Videospiele sind ein Jugendphänomen? Von wegen: Videospieler an Computer, Konsole und Smartphone werden im Schnitt immer älter. Mehr als jeder zweite deutsche Gamer ist älter als 30, jeder vierte über 50 … weiterlesen

Karate Ü50? Kein Problem!
02.06.2017 – Kreis Amberg-Sulzbach: Einsteigen bei Karate mit Ü50? Karate-Spartenleiter Josef Summerer lacht. Er weiß: „Ältere haben immer Probleme.“ Aber er ist selbst das beste Beispiel, dass sie das nicht abhalten muss vom Sport. „Ich habe einen Bandscheibenvorfall.“ Für ihn kein Problem. „Wir achten darauf, dass alles sehr korrekt ausgeführt wird – körpergerecht.“
weiterlesen

Print Friendly

50plus-Report 05/2017: Kurzmeldungen aus dem Netz

fotolia_111519442_xsBunt und vielfältig aber auch selbstbewusst und konsumerfahren – genauso unterschiedlich wie die Generationen 50plus sind auch die Kurzmeldungen zum Thema, von denen unser 50plus-Report die wichtigsten aus dem Monat Mai 2017 zusammenfasst.

Löcher in der Marmelade
30.05.2017 – 50 Jahre „Sgt. Pepper“ von den Beatles: Vor fünfzig Jahren, im Sommer 1967, übernahm der Wahnsinn endgültig die Macht. „I read the news today, oh boy“, so hebt der Song an, der zu einer stoischen Akustikgitarre und schäumenden Klavierakkorden ein Lebensgefühl aus Euphorie, Resignation und Paranoia heraufbeschwört. Ein Millionär ist bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Die englische Armee hat gerade den Krieg gewonnen. Und in Blackburn, Grafschaft Lancashire, wurden 4000 Schlaglöcher gezählt. „Niemals hatte man etwas gehört, was auch nur entfernte Ähnlichkeit mit Sgt. Pepper hatte“, erinnerte sich später der Produzent George Martin. „Die Platte war eine musikalische Splittergranate.“ weiterlesen

Arbeitgeber aufgepasst: Älter ist nicht gleich schlechter
29.05.2017 – Bloss nicht zu früh aufs Altenteil – das ist der Tenor vieler Studien, die sich mit dem Thema Alter und Berufsleben befassen. Die Realität im Arbeitsmarkt sieht freilich anders aus. Auch in der Schweiz steigt das Risiko, mit über fünfzig Jahren entlassen zu werden. Gleichzeitig beklagen viele Unternehmen den Fachkräftemangel. Das gros­se Potenzial bestens ausgebildeter und erfahrener Mitarbeitender über fünfzig wird dabei komplett ausgeblendet. Wie passt das zusammen? Obwohl 90 Prozent der Chefs über fünfzig sind, trauen sie es den über fünfzigjährigen Mitarbeitenden nicht zu, einen guten Job zu machen. Die Wissenschaft ist an dieser Stelle weiter … weiterlesen

Neue Broschüre „fit ab 50“ mit über 1000 Bewegungsangeboten
24.05.2017 – Stuttgart: Blau-grünes Design, fast quadratisch und 128 Seiten stark: das ist die druckfrische Broschüre „fit ab 50“ der Landeshauptstadt Stuttgart. Der umfassende Wegweiser bietet viele Tipps und Hinweise und enthält vor allem Infos zu über 1000 Bewegungsangeboten in der Stadt … weiterlesen

Das Leben ist eine Achterbahn? – Die „Generation 50plus“ im Freizeitpark
Ende 60 dürfte er sein, der ältere Herr, der da aus der „Speedsnake“ steigt. Die meisten Mitreisenden haben wohl gerade mal ein Drittel seines Lebensalters erreicht – und sehen auch nicht mitgenommener aus. Das graue Haar ist etwas durcheinander. Und der kleine Junge an seiner Seite fragt ganz aufgeregt: „Opa, fahren wir noch mal?“
Diese Szene ist gar keine Seltenheit in diesem und in anderen Freizeitparks in Deutschland. „Natürlich bleiben Familien mit Kindern die wichtigste Zielgruppe. Es zeigt sich aber, dass immer mehr Drei-Generationen-Familien in die Parks kommen“, so Dr. Ulrich Müller-Oltay, Geschäftsführer des VDFU Verband Deutscher Freizeitparks und Freizeitunternehmen e.V.
So sind die Parks auch einhellig der Meinung, dass es sich bei der „Generation 50plus“ nicht um eine separate Zielgruppe handelt. Vielmehr steht tatsächlich die generationenübergreifende Denkweise im Mittelpunkt. Man hat erkannt, dass die Generation der Großeltern immer agiler wird und einen wichtigen Bestandteil der Familie darstellt … weiterlesen

Neue Richtlinien Vereinssport Dresden
18.05.2017 – Dresden: Die Förderung des Vereinssports in Dresden soll vereinfacht, das Ehrenamt gestärkt und Vereine mit einem hohen Anteil Sporttreibender im Alter von 50 plus begünstigt werden – unter diesen Prämissen stehen die neue Sportförderrichtlinie und die neue Sportstättengebührensatzung der Landeshauptstadt … weiterlesen

Ruhestandsplanung: Den Milliardenmarkt knacken
02.05.2017 – Um der Armut im Alter vorzubeugen, hilft nur eins: die rechtzeitige Ruhestandsplanung. Für Versicherer und Berater stellt die silberne Generation eine wichtige Zielgruppe dar. Doch was ist zum Knacken dieses Milliardenmarkts zu tun? weiterlesen

Print Friendly

Online-Magazin 59plus

Erst war da eine Idee. Dann irgendwann ein kleines Unternehmen. Ein befreundeter Nachbar brachte Simone Brüggemann auf die Idee: eine Internetplattform für ältere Menschen. Sie hatte keine Ahnung wie das gehen könnte, vernetzte sich mit anderen Frauen und hat heute eine kleine Firma, die genau dieses Projekt stemmt ….

59plus+So beginnt die Einleitung zu einem Beitrag von Frau tv über die Macher von 59plus, einer Internetplattform für Senioren, die so gar nicht seniorenhaft rüberkommt. Klar stehen die Themen, die ältere Menschen bewegen, im Vordergrund. Und das sind nun mal etwas andere als die, die U30 interessieren. Trotzdem wirkt die Seite frisch und aufgeräumt – da ist nichts zu spüren vom Einheitsbeige, mit dem die Älteren immer noch gerne in Verbindung gebracht werden.

Der Videobeitrag ist noch bis zum 18.05.2018 verfügbar, die Plattform 59plus hoffentlich noch sehr viel länger.

Print Friendly

50plus-Report 04/2017: Kurzmeldungen aus dem Netz

fotolia_111519442_xsBunt und vielfältig aber auch selbstbewusst und konsumerfahren – genauso unterschiedlich wie die Generationen 50plus sind auch die Kurzmeldungen zum Thema, von denen unser 50plus-Report die wichtigsten aus dem Monat April 2017 zusammenfasst.

Die neue Gründergeneration ist 50 plus …
28. April 2017. Die Anzahl der Unternehmensgründungen nimmt ab, weil sich die Arbeitsmarktlage positiv entwickelt und der Anreiz daher geringer ausfällt. Ein spezieller Bereich von Gründungen boomt jedoch. Der Anteil der älteren Gründer wächst. Mike Warmeling, Geschäftsführer der Warmeling Consulting Unternehmensgruppe, hat sich mit seinen Geschäftskonzepten in Lizenz auf diese Zielgruppe spezialisiert … weiterlesen

Ruhestandsplanung: Beratungsansätze für einen unbearbeiteten Markt
27. April 2017. Der demografische Wandel hat weitreichende Konsequenzen in allen Bereichen des Lebens. In der Finanzvorsorgeindustrie mangelt es zur Zeit allerdings noch an hochwertigen konzeptionellen Beratungsansätzen für die Zielgruppe 50plus … weiterlesen 

VHS: Generation Ü50 ist unsere Hauptzielgruppe
26.04.2017. Die Menschen werden immer älter und damit verlängert sich auch die Zeitspanne vor dem Altsein. Eine besondere Gruppe sind die Ü50er. Nicht mehr jung, aber noch lange nicht alt bilden sie eine neue Zielgruppe für Reisen, Fitnessstudios – aber auch für die Volkshochschule … weiterlesen 

Ab 50: Ausdauer- plus Krafttraining stärken das Hirn
25. April 2017. Eine Kombination aus Ausdauer- und Krafttraining kann die Leistungsfähigkeit des Gehirns von Menschen über 50 verbessern. Wie australische Forscher entdeckten, scheint der positive Einfluss unabhängig von der aktuellen Hirngesundheit zu sein … weiterlesen 

Überalterte Gesellschaft bremst Deutschlands Wirtschaftswachstum
24. April 2017. Die Überalterung der Gesellschaft dürfte ein schwächeres Wirtschaftswachstum in Deutschland nach sich ziehen. Davor warnt die Bundesbank in ihrem aktuellen Bericht für den Monat April. Der Notenbank zufolge wird in den Jahren 2021 bis 2025 das Wachstum voraussichtlich auf durchschnittlich 0,75 Prozent zurückgehen. Zum Vergleich: Das durchschnittliche Wachstum in den Jahren 2011 bis 2016 betrug 1,25 Prozent … weiterlesen 

„Die 66“ – Deutschlands größte 50plus-Messe
20. April 2017. Vom 19. bis zum 21. Mai findet „Die 66″ erstmals auf dem Münchner Messegelände statt. Zu den 16 Themenbereichen zählen neben „Freizeit & Hobby“ auch „Gesundheit“ sowie „Sport & Fitness“ … weiterlesen 

Initiative „50Plus Kompakt“ plant Siedlung für und mit geflüchteten Menschen
20. April 2017. Schöneberg. Ein kleines Büro in der Gotenstraße 76: Hier sitzt Horst Renziehausen mit einer großen Idee. Er plant ein Bauvorhaben mit und für geflüchtete Menschen. Seinen Ursprung hat das Projekt in Aleppo. Dort wollte der gelernte Maurermeister einen Gewerbe- und Handelspark mit Wohnungen errichten. Das Projekt war gleichzeitig als Berufsbildungsmaßnahme gedacht. Doch dann brach der Bürgerkrieg in Syrien aus … weiterlesen 

Management für die Generation 50 plus
14. April 2017. LANGENZENN – Auch an Langenzenn geht der demografische Wandel nicht vorbei. Die Altersgruppe 50 plus nimmt am deutlichsten zu. Um für die Zukunft gewappnet zu sein, schlägt der Seniorenrat ein Quartiersmanagement vor … weiterlesen 

Print Friendly

Nach nur einer Ausgabe: Best Ager-Magazin Spiegel Classic eingestellt

Wie Horizont meldet, hat der Spiegel Verlag seine Best Ager-Zeitschrift Spiegel Classic nach nur einer Ausgabe eingestellt. Die Meedia Redaktion meint dazu: „Offenbar waren die Verkaufszahlen des mit einer Auflage von 165.000 Exemplaren gestarteten Titels so desaströs, dass ein Relaunch nicht in Frage kam … Verlagsleiter Michael Plasse bestätigte die Informationen des Frankfurter Branchendienstes. Im Horizont-Artikel heißt es mit Bezug auf den Spiegel-Manager: ‚Zum Mut etwas auszuprobieren gehöre auch der Mut zu scheitern und sich das Scheitern einzugestehen, so jedenfalls will das der Verlag interpretiert wissen. Entmutigt zeigt er sich dennoch nicht. An diesem Freitag startet er, wenngleich nur testweise, das nächste Printmagazin: Spiegel Fernsehen.‘ “

Meedia sieht für das Scheitern weitestgehend hausgemachte Probleme: „ … ist weder Fisch noch Fleisch und erscheint ungeeignet, die schwierige und anspruchsvolle Käuferschaft der Generation 50plus zu überzeugen. Das leider vom Markt genommene Viva! von Gruner + Jahr hat die Aufgabe bereits vor Jahren in allen Belangen besser gelöst und dennoch nicht überdauert. Der Spiegel hat – und das ist die positive Nachricht – mit der neuen Zeitschrift eine Antwort auf Print-Rezession und Umsatzschwund gesucht, sie aber mit Spiegel Classic (noch) nicht gefunden. Selbst eine betagte Zielgruppe dürfte ein deutlich längeres Leben haben als dieses Magazin.”

Wenn man einmal die beabsichtigte Ausrichtung, Zitat: „ … richtet sich an gestandene Leserinnen und Leser, die Informationen über das alltägliche  Nachrichtenangebot hinaus suchen … SPIEGEL CLASSIC-Leser sind gebildet, neugierig und einkommensstark”, mit dem Inhaltsverzeichnis der ersten Ausgabe abgleicht, kommt man schon ins Staunen, wie weit Anspruch und redaktionelle Wirklichkeit auseinanderliegen können.

SpiegelClassicInhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis Spiegel Classic, Screenshot spiegel.media

Viel Rückwärtsgewandtes und kaum ein aktuelles Thema lassen befürchten, dass hier eine Mannschaft am Werk war, die ihre Zielgruppe(n) nur vom Hörensagen kennt. Sie haben nicht verstanden, dass die über 50-Jährigen in der Regel mit beiden Beinen im Leben stehen, fit und aktiv sind und auch mit weit über 70 Interesse an aktuellen Themen haben. Die Vergangenheit betrachten sie nur als einen Ausschnitt, nicht aber als den Schwerpunkt ihres Lebens. Bleibt nur zu hoffen, dass der nächste Launch eines 50plus-Magazins die tatsächlichen Bedürfnisse seiner Leserschaft berücksichtigt oder dass sich die Redaktion zumindest das fehlende Know how von erfahrenen Beratern aus dieser Zielgruppe einholt.

 

Print Friendly

50plus-Report 03/2017: Kurzmeldungen aus dem Netz

fotolia_111519442_xsBunt und vielfältig aber auch selbstbewusst und konsumerfahren – genauso unterschiedlich wie die Generationen 50plus sind auch die Kurzmeldungen zum Thema, von denen unser 50plus-Report die wichtigsten aus dem Monat März 2017 zusammenfasst.

Betriebe sind mit Mitarbeitern 50plus zufrieden
28. März 2017. Obwohl immer mehr ältere Menschen arbeiten, finden Arbeitsuchende 50plus nur schwer einen neuen Job. Etwa 90 % der Betriebe, die Personen ab 50 Jahren neu eingestellt haben, sind allerdings mit ihren neuen „alten“ Mitarbeitern zufrieden. Das berichtet das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) im IAB-Kurzbericht 8/2017 „Neueinstellung Älterer – Betriebe machen meist gute Erfahrungen“ … weiterlesen

50plus Autorinnengipfel
22. März 2017. Ihre Bücher sind alle Bestseller: Für die Zeitschrift Meins trafen sich die Autorinnen Gaby Hauptmann („Liebling, kommst du?“), Susanne Fröhlich („Feuerprobe“) und Hera Lind („Die Sehnsuchtsfalle“) zum gemeinsamen Talk. In einem Buch-Extra in Meins (7/17) zur Buchmesse Leipzig verraten die Bestseller-Autorinnen sieben heiße Tipps, wie man eine gute Schriftstellerin wird. Dass diese drei Frauen schreiben können, zeigt seit Jahrzehnten der Blick auf die Bestsellerlisten. Sie schießen mit ihren Titeln immer direkt auf die obersten Plätze des Frauenbücher-Segments … weiterlesen

Senioren-„Spiegel“ kommt
20. März 2017. Mit „Spiegel Classic“ will der Spiegel Verlag „Leser in den besten Jahren“ – sprich: 50 plus – ansprechen. Ab 21. März ist der neue Titel am Kiosk. Zielgruppe sind insbesondere ältere Leser. „Wir teilen das Heft in drei Kapitel, das erste beschäftigt sich mit Politik und Gesellschaft“, sagte Redaktionsleiterin Susanne Weingarten. „Das zweite ist eine Dossier-Reihe zu zeithistorischen Themen, im dritten geht es um Freizeit und Unterhaltung im weitesten Sinn.“ … weiterlesen

Wandern und Natur als Top-Themen für 50plus-Generation
9. März 2017. Die auf der ITB in Berlin vorgestellte Deutsche Reiseanalyse zeigt: Die Themen Wandern und Natur dominieren die Interessen der Urlaubergeneration 50plus. Das von der Hotelplattform 50plusHotels.com speziell auf die qualitätsorientierten Ansprüche der „Best Agers” ausgelegte Angebot trifft somit genau den Zahn der Zeit. Die Hotelplattform ist ein Zusammenschluss serviceorientierter Gastgeber, die sich auf die Ansprüche und Wünsche der sogenannten „Best Ager“ spezialisiert hat … weiterlesen

Bundesverband Initiative Ruhestandsplanung: Aktiv für Generation 50plus
6. März 2017. Mit dem Ziel, über 50-Jährige beim Schritt in den Ruhestand zu unterstützen, nimmt der Bundesverband Initiative Ruhestandsplanung e. V. seine Tätigkeit als eingetragener Verein auf. Bei der Initiative handelt es sich um einen Zusammenschluss von Experten zum Thema Ruhestand, die ihre Erfahrung aus den Bereichen Finanzvorsorge, Vertrieb, Konzeptentwicklung, Marketing sowie Markt- und Personalentwicklung bündeln. Ihre Zielgruppe bezeichnet die Initiative als „Generation E“ und meint damit erfahrene, engagierte, empathische und eloquente über 50-Jährige. Ziel der Initiative ist es, die Generation E bei der Ruhestandsplanung professionell zu unterstützen … weiterlesen

50-plus-Frauen sollen auf Liebenswert-Magazin abfahren
6. März 2017. Die Zielgruppe 50 plus wird immer digitaler. Die Bauer Media Group zieht die Konsequenz und startet für sie das Webportal Liebenswert-Magazin: Die Website Liebenswert-Magazin.de (Untertitel: „Einfach gut fühlen“) soll einen bunten Themenmix für die weibliche Leserschaft in der Altersgruppe ab 50 Jahren aufwärts bieten. Mode, Beauty, Ernährung und Gesundheit natürlich, aber auch Entertainment, Reise, Partnerschaft – alles mit Nutzwert- und Servicecharakter … weiterlesen

Print Friendly

Zielgruppe 70plus?

Die Mobilität überholt den demografischen Wandel!

Zielgruppe 70plus

Rainer Sturm / pixelio.de

Vor gut 10 Jahren habe ich Deutschlands erstes (und bislang einziges) Institut für Seniorenmarktforschung gegründet. Stichwort war damals die Zielgruppe 50plus (als Reaktion auf die seinerzeit „werberelevante“ Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen). Heute – gut 10 Jahre später – kann man nicht nur von der Zielgruppe 60plus sprechen. Nein, in vielen Fällen wäre es angemessener, von der Zielgruppe 70plus zu reden. Denn in diesen 10 Jahren hat sich die Zielgruppe mehr als 10 Jahre nach oben verschoben!

Heute sind die über 70-Jährigen oftmals nicht nur jung und fit geblieben, sondern unter Marketing-Gesichtspunkten eine besonders interessante Zielgruppe, weil sie zwei beneidenswerte Dinge haben: Zeit und Geld. Allerdings haben sich für das Marketing die Grenzen verschoben. Zwar ist der Eintritt ins Rentenalter (oder besser: der Austritt aus dem geregelten Berufsleben) nach wie vor ein gewaltiger Einschnitt und der Beginn einer neuen Lebensphase, die auch mit einem veränderten Konsumverhalten einhergeht. Aber die Grenzen sind fließend geworden. Der Renteneintritt bewegt sich zwischen 57 und 67 Jahren; das Arbeiten hört damit aber immer seltener auf. Ob Handwerker oder Führungskraft im Großunternehmen: Gearbeitet wird oft weiter, wenn auch unter veränderten Bedingungen. Die Zeit kann man sich nach eigenen Vorstellungen einteilen, das Konsumverhalten nach individuellen Bedürfnissen gestalten. Weiterlesen

Print Friendly

50plus-Report 02/2017: Kurzmeldungen aus dem Netz

fotolia_111519442_xsBunt und vielfältig aber auch selbstbewusst und konsumerfahren – genauso unterschiedlich wie die Generationen 50plus sind auch die Kurzmeldungen zum Thema, von denen unser 50plus-Report die wichtigsten aus dem Monat Februar 2017 zusammenfasst.

„Ausgabefreudige Zielgruppe“
Ferdinand Thoma, Hotelier, über Ansprüche älterer Gäste, den Niedergang des Seniorentellers, Missverständnisse beim Service und die Schwierigkeiten fürs Marketing, wenn es um Begriffe wie „Senioren“ geht.
Der Beitrag ist nur mit Anmeldung komplett lesbar, wir zitieren daher hier die wichtigsten Statements:
Sie haben in Ihren Hotels Gäste ab 50 Jahren aufwärts im Fokus. Warum?
Thoma: Das ist eine attraktive Klientel im besten Alter, die über das nötige Geld verfügt. Bei uns kostet ein Doppelzimmer ab 320 Euro aufwärts – inklusive Vollpension und Aktivprogramm. Ältere leisten sich das durchaus, Jüngere eher weniger.
Ältere nehmen also die Hotelangebote eher an. Sind sie auch eine treue Klientel?
Thoma: Absolut, wir haben viele Gäste, die mehrmals im Jahr kommen und auch relativ lange bleiben. Diese Zielgruppe ist recht ausgabefreudig, wenn es um Urlaub und Erholen geht.
Was suchen die sogenannten Best Ager, wenn sie zu Ihnen kommen?
Thoma: Klar im Vordergrund steht das Thema Essen – hier mit Fokus auf Qualität, Gesundheit und Fitness. Ein zweiter Punkt sind Behandlungen aller Art, Kosmetik und Massagen etwa. Sehr gut an kommen auch unsere Abnehm-, Entsäurerungs- und Entschlackungswochen. Gesundbleiben ist ein zentraler Punkt. Für Jüngere spielt das seltener eine Rolle, für ganz Junge überhaupt nicht.
Kommen wir mal zur Zielgruppe. Soziologen unterscheiden eine Vielzahl von  Altersstufen und Typen – vom höchst Aktiven, der Marathon läuft, bis zum klassischen, eher passiven Senior. Eine schwer zu greifende Kundschaft?
Thoma: Überhaupt nicht. Wir stricken unser Angebot, und die Gäste suchen sich das heraus, was ihnen gefällt. Mit den Begrifflichkeiten sind wir in unseren Häusern übrigens sehr zurückhaltend. Wir werben keinesfalls mit „Seniorenangeboten“ und haben auch keine „Best-Ager-Hotels“.
Gibt es eigentlich Dinge, die älteren Gästen generell wichtig sind?
Thoma: W-Lan ist wichtig. Jeder Best Ager hat heute sein Smartphone dabei. Das ist noch ausgeprägter, als bei den Jüngeren.
Sie haben es bereits erwähnt: Mit den Begriffen „Senior“ oder „Best Ager“ ist das Marketing nicht unheikel. Wie werben Sie dann?
Thoma: Unsere Hotels mit ihren Angeboten stehen für sich, viel läuft über Mundpropaganda. Und was die Werbung angeht: Wir sind beispielsweise regelmäßig auf Reise- und Tourismusmessen. Jüngere gehen da eher nicht hin, Ältere schon.
Wo gibt es Handlungsbedarf für die Hotellerie?
Thoma: Gesundheitsbewusste Themen und vor allem Aktivitäten spielen eine ganz zentrale Rolle. Ein gut ausgestattetes Haus mit Spa- und Fitnessbereich ist zwar toll, aber gerade ältere Gäste schätzen Angebote zur Freizeitplanung und -gestaltung und wollen nicht gelangweilt herumsitzen. Hier ist der Hotelier gefragt.
Das ganze Interview lesen (nur per Anmeldung)

Mit diesen Marketing-Tipps erreichen Sie die Best Ager
Die Generation 60+ lässt sich nicht von schicken Posts auf Snapchat, Facebook, Instagram & Co. beeindrucken. Doch was imponiert Ihnen dann? Alexander Wild, Geschäftsführer Feierabend Online Dienste für Senioren AG, verrät Ihnen in sechs Tipps, worauf es beim Senioren-Marketing ankommt … weiterlesen

Rentnerrepublik Deutschland. Alte entscheiden die Wahlen
Deutschland ist längst zur Rentnerdemokratie geworden. Doch ganz so egoistisch und gegenwartsfixiert, wie es den Alten nachgesagt wird, sind sie gar nicht. Sie spielen ihre Macht nicht aus – noch nicht … weiterlesen

Meinung: Dieser diskriminierende Seniorenquatsch gehört abgeschafft
Schon mit 50 plus drohen Einladungen zum Seniorencafé. Bitte nicht! Menschen werden heute anders alt als vor 50 Jahren. Sie brauchen keine Sondervertretung, erst recht nicht in Partei-Arbeitsgemeinschaften … weiterlesen

Botschafterinnen für „Meins”: Die Influencer der Zielgruppe 50plus
Fürs Frauenmagazin „Meins” hat der Bauer-Verlag einen Botschafterinnen-Beirat ins Leben gerufen. Prominente Frauen – so eine Art Influencer der älteren Zielgruppe – sollen das Magazin unterstützen, das im Verlagssprech „Marktführer und Segmentbegründer der Zeitschriften für Frauen 50plus” genannt wird … weiterlesen

Print Friendly