Online-Magazin 59plus

Erst war da eine Idee. Dann irgendwann ein kleines Unternehmen. Ein befreundeter Nachbar brachte Simone Brüggemann auf die Idee: eine Internetplattform für ältere Menschen. Sie hatte keine Ahnung wie das gehen könnte, vernetzte sich mit anderen Frauen und hat heute eine kleine Firma, die genau dieses Projekt stemmt ….

59plus+So beginnt die Einleitung zu einem Beitrag von Frau tv über die Macher von 59plus, einer Internetplattform für Senioren, die so gar nicht seniorenhaft rüberkommt. Klar stehen die Themen, die ältere Menschen bewegen, im Vordergrund. Und das sind nun mal etwas andere als die, die U30 interessieren. Trotzdem wirkt die Seite frisch und aufgeräumt – da ist nichts zu spüren vom Einheitsbeige, mit dem die Älteren immer noch gerne in Verbindung gebracht werden.

Der Videobeitrag ist noch bis zum 18.05.2018 verfügbar, die Plattform 59plus hoffentlich noch sehr viel länger.

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50plus-Report 04/2017: Kurzmeldungen aus dem Netz

fotolia_111519442_xsBunt und vielfältig aber auch selbstbewusst und konsumerfahren – genauso unterschiedlich wie die Generationen 50plus sind auch die Kurzmeldungen zum Thema, von denen unser 50plus-Report die wichtigsten aus dem Monat April 2017 zusammenfasst.

Die neue Gründergeneration ist 50 plus …
28. April 2017. Die Anzahl der Unternehmensgründungen nimmt ab, weil sich die Arbeitsmarktlage positiv entwickelt und der Anreiz daher geringer ausfällt. Ein spezieller Bereich von Gründungen boomt jedoch. Der Anteil der älteren Gründer wächst. Mike Warmeling, Geschäftsführer der Warmeling Consulting Unternehmensgruppe, hat sich mit seinen Geschäftskonzepten in Lizenz auf diese Zielgruppe spezialisiert … weiterlesen

Ruhestandsplanung: Beratungsansätze für einen unbearbeiteten Markt
27. April 2017. Der demografische Wandel hat weitreichende Konsequenzen in allen Bereichen des Lebens. In der Finanzvorsorgeindustrie mangelt es zur Zeit allerdings noch an hochwertigen konzeptionellen Beratungsansätzen für die Zielgruppe 50plus … weiterlesen 

VHS: Generation Ü50 ist unsere Hauptzielgruppe
26.04.2017. Die Menschen werden immer älter und damit verlängert sich auch die Zeitspanne vor dem Altsein. Eine besondere Gruppe sind die Ü50er. Nicht mehr jung, aber noch lange nicht alt bilden sie eine neue Zielgruppe für Reisen, Fitnessstudios – aber auch für die Volkshochschule … weiterlesen 

Ab 50: Ausdauer- plus Krafttraining stärken das Hirn
25. April 2017. Eine Kombination aus Ausdauer- und Krafttraining kann die Leistungsfähigkeit des Gehirns von Menschen über 50 verbessern. Wie australische Forscher entdeckten, scheint der positive Einfluss unabhängig von der aktuellen Hirngesundheit zu sein … weiterlesen 

Überalterte Gesellschaft bremst Deutschlands Wirtschaftswachstum
24. April 2017. Die Überalterung der Gesellschaft dürfte ein schwächeres Wirtschaftswachstum in Deutschland nach sich ziehen. Davor warnt die Bundesbank in ihrem aktuellen Bericht für den Monat April. Der Notenbank zufolge wird in den Jahren 2021 bis 2025 das Wachstum voraussichtlich auf durchschnittlich 0,75 Prozent zurückgehen. Zum Vergleich: Das durchschnittliche Wachstum in den Jahren 2011 bis 2016 betrug 1,25 Prozent … weiterlesen 

„Die 66“ – Deutschlands größte 50plus-Messe
20. April 2017. Vom 19. bis zum 21. Mai findet „Die 66″ erstmals auf dem Münchner Messegelände statt. Zu den 16 Themenbereichen zählen neben „Freizeit & Hobby“ auch „Gesundheit“ sowie „Sport & Fitness“ … weiterlesen 

Initiative „50Plus Kompakt“ plant Siedlung für und mit geflüchteten Menschen
20. April 2017. Schöneberg. Ein kleines Büro in der Gotenstraße 76: Hier sitzt Horst Renziehausen mit einer großen Idee. Er plant ein Bauvorhaben mit und für geflüchtete Menschen. Seinen Ursprung hat das Projekt in Aleppo. Dort wollte der gelernte Maurermeister einen Gewerbe- und Handelspark mit Wohnungen errichten. Das Projekt war gleichzeitig als Berufsbildungsmaßnahme gedacht. Doch dann brach der Bürgerkrieg in Syrien aus … weiterlesen 

Management für die Generation 50 plus
14. April 2017. LANGENZENN – Auch an Langenzenn geht der demografische Wandel nicht vorbei. Die Altersgruppe 50 plus nimmt am deutlichsten zu. Um für die Zukunft gewappnet zu sein, schlägt der Seniorenrat ein Quartiersmanagement vor … weiterlesen 

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Nach nur einer Ausgabe: Best Ager-Magazin Spiegel Classic eingestellt

Wie Horizont meldet, hat der Spiegel Verlag seine Best Ager-Zeitschrift Spiegel Classic nach nur einer Ausgabe eingestellt. Die Meedia Redaktion meint dazu: „Offenbar waren die Verkaufszahlen des mit einer Auflage von 165.000 Exemplaren gestarteten Titels so desaströs, dass ein Relaunch nicht in Frage kam … Verlagsleiter Michael Plasse bestätigte die Informationen des Frankfurter Branchendienstes. Im Horizont-Artikel heißt es mit Bezug auf den Spiegel-Manager: ‚Zum Mut etwas auszuprobieren gehöre auch der Mut zu scheitern und sich das Scheitern einzugestehen, so jedenfalls will das der Verlag interpretiert wissen. Entmutigt zeigt er sich dennoch nicht. An diesem Freitag startet er, wenngleich nur testweise, das nächste Printmagazin: Spiegel Fernsehen.‘ “

Meedia sieht für das Scheitern weitestgehend hausgemachte Probleme: „ … ist weder Fisch noch Fleisch und erscheint ungeeignet, die schwierige und anspruchsvolle Käuferschaft der Generation 50plus zu überzeugen. Das leider vom Markt genommene Viva! von Gruner + Jahr hat die Aufgabe bereits vor Jahren in allen Belangen besser gelöst und dennoch nicht überdauert. Der Spiegel hat – und das ist die positive Nachricht – mit der neuen Zeitschrift eine Antwort auf Print-Rezession und Umsatzschwund gesucht, sie aber mit Spiegel Classic (noch) nicht gefunden. Selbst eine betagte Zielgruppe dürfte ein deutlich längeres Leben haben als dieses Magazin.”

Wenn man einmal die beabsichtigte Ausrichtung, Zitat: „ … richtet sich an gestandene Leserinnen und Leser, die Informationen über das alltägliche  Nachrichtenangebot hinaus suchen … SPIEGEL CLASSIC-Leser sind gebildet, neugierig und einkommensstark”, mit dem Inhaltsverzeichnis der ersten Ausgabe abgleicht, kommt man schon ins Staunen, wie weit Anspruch und redaktionelle Wirklichkeit auseinanderliegen können.

SpiegelClassicInhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis Spiegel Classic, Screenshot spiegel.media

Viel Rückwärtsgewandtes und kaum ein aktuelles Thema lassen befürchten, dass hier eine Mannschaft am Werk war, die ihre Zielgruppe(n) nur vom Hörensagen kennt. Sie haben nicht verstanden, dass die über 50-Jährigen in der Regel mit beiden Beinen im Leben stehen, fit und aktiv sind und auch mit weit über 70 Interesse an aktuellen Themen haben. Die Vergangenheit betrachten sie nur als einen Ausschnitt, nicht aber als den Schwerpunkt ihres Lebens. Bleibt nur zu hoffen, dass der nächste Launch eines 50plus-Magazins die tatsächlichen Bedürfnisse seiner Leserschaft berücksichtigt oder dass sich die Redaktion zumindest das fehlende Know how von erfahrenen Beratern aus dieser Zielgruppe einholt.

 

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50plus-Report 03/2017: Kurzmeldungen aus dem Netz

fotolia_111519442_xsBunt und vielfältig aber auch selbstbewusst und konsumerfahren – genauso unterschiedlich wie die Generationen 50plus sind auch die Kurzmeldungen zum Thema, von denen unser 50plus-Report die wichtigsten aus dem Monat März 2017 zusammenfasst.

Betriebe sind mit Mitarbeitern 50plus zufrieden
28. März 2017. Obwohl immer mehr ältere Menschen arbeiten, finden Arbeitsuchende 50plus nur schwer einen neuen Job. Etwa 90 % der Betriebe, die Personen ab 50 Jahren neu eingestellt haben, sind allerdings mit ihren neuen „alten“ Mitarbeitern zufrieden. Das berichtet das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) im IAB-Kurzbericht 8/2017 „Neueinstellung Älterer – Betriebe machen meist gute Erfahrungen“ … weiterlesen

50plus Autorinnengipfel
22. März 2017. Ihre Bücher sind alle Bestseller: Für die Zeitschrift Meins trafen sich die Autorinnen Gaby Hauptmann („Liebling, kommst du?“), Susanne Fröhlich („Feuerprobe“) und Hera Lind („Die Sehnsuchtsfalle“) zum gemeinsamen Talk. In einem Buch-Extra in Meins (7/17) zur Buchmesse Leipzig verraten die Bestseller-Autorinnen sieben heiße Tipps, wie man eine gute Schriftstellerin wird. Dass diese drei Frauen schreiben können, zeigt seit Jahrzehnten der Blick auf die Bestsellerlisten. Sie schießen mit ihren Titeln immer direkt auf die obersten Plätze des Frauenbücher-Segments … weiterlesen

Senioren-„Spiegel“ kommt
20. März 2017. Mit „Spiegel Classic“ will der Spiegel Verlag „Leser in den besten Jahren“ – sprich: 50 plus – ansprechen. Ab 21. März ist der neue Titel am Kiosk. Zielgruppe sind insbesondere ältere Leser. „Wir teilen das Heft in drei Kapitel, das erste beschäftigt sich mit Politik und Gesellschaft“, sagte Redaktionsleiterin Susanne Weingarten. „Das zweite ist eine Dossier-Reihe zu zeithistorischen Themen, im dritten geht es um Freizeit und Unterhaltung im weitesten Sinn.“ … weiterlesen

Wandern und Natur als Top-Themen für 50plus-Generation
9. März 2017. Die auf der ITB in Berlin vorgestellte Deutsche Reiseanalyse zeigt: Die Themen Wandern und Natur dominieren die Interessen der Urlaubergeneration 50plus. Das von der Hotelplattform 50plusHotels.com speziell auf die qualitätsorientierten Ansprüche der „Best Agers” ausgelegte Angebot trifft somit genau den Zahn der Zeit. Die Hotelplattform ist ein Zusammenschluss serviceorientierter Gastgeber, die sich auf die Ansprüche und Wünsche der sogenannten „Best Ager“ spezialisiert hat … weiterlesen

Bundesverband Initiative Ruhestandsplanung: Aktiv für Generation 50plus
6. März 2017. Mit dem Ziel, über 50-Jährige beim Schritt in den Ruhestand zu unterstützen, nimmt der Bundesverband Initiative Ruhestandsplanung e. V. seine Tätigkeit als eingetragener Verein auf. Bei der Initiative handelt es sich um einen Zusammenschluss von Experten zum Thema Ruhestand, die ihre Erfahrung aus den Bereichen Finanzvorsorge, Vertrieb, Konzeptentwicklung, Marketing sowie Markt- und Personalentwicklung bündeln. Ihre Zielgruppe bezeichnet die Initiative als „Generation E“ und meint damit erfahrene, engagierte, empathische und eloquente über 50-Jährige. Ziel der Initiative ist es, die Generation E bei der Ruhestandsplanung professionell zu unterstützen … weiterlesen

50-plus-Frauen sollen auf Liebenswert-Magazin abfahren
6. März 2017. Die Zielgruppe 50 plus wird immer digitaler. Die Bauer Media Group zieht die Konsequenz und startet für sie das Webportal Liebenswert-Magazin: Die Website Liebenswert-Magazin.de (Untertitel: „Einfach gut fühlen“) soll einen bunten Themenmix für die weibliche Leserschaft in der Altersgruppe ab 50 Jahren aufwärts bieten. Mode, Beauty, Ernährung und Gesundheit natürlich, aber auch Entertainment, Reise, Partnerschaft – alles mit Nutzwert- und Servicecharakter … weiterlesen

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Zielgruppe 70plus?

Die Mobilität überholt den demografischen Wandel!

Zielgruppe 70plus

Rainer Sturm / pixelio.de

Vor gut 10 Jahren habe ich Deutschlands erstes (und bislang einziges) Institut für Seniorenmarktforschung gegründet. Stichwort war damals die Zielgruppe 50plus (als Reaktion auf die seinerzeit „werberelevante“ Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen). Heute – gut 10 Jahre später – kann man nicht nur von der Zielgruppe 60plus sprechen. Nein, in vielen Fällen wäre es angemessener, von der Zielgruppe 70plus zu reden. Denn in diesen 10 Jahren hat sich die Zielgruppe mehr als 10 Jahre nach oben verschoben!

Heute sind die über 70-Jährigen oftmals nicht nur jung und fit geblieben, sondern unter Marketing-Gesichtspunkten eine besonders interessante Zielgruppe, weil sie zwei beneidenswerte Dinge haben: Zeit und Geld. Allerdings haben sich für das Marketing die Grenzen verschoben. Zwar ist der Eintritt ins Rentenalter (oder besser: der Austritt aus dem geregelten Berufsleben) nach wie vor ein gewaltiger Einschnitt und der Beginn einer neuen Lebensphase, die auch mit einem veränderten Konsumverhalten einhergeht. Aber die Grenzen sind fließend geworden. Der Renteneintritt bewegt sich zwischen 57 und 67 Jahren; das Arbeiten hört damit aber immer seltener auf. Ob Handwerker oder Führungskraft im Großunternehmen: Gearbeitet wird oft weiter, wenn auch unter veränderten Bedingungen. Die Zeit kann man sich nach eigenen Vorstellungen einteilen, das Konsumverhalten nach individuellen Bedürfnissen gestalten. Weiterlesen

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50plus-Report 02/2017: Kurzmeldungen aus dem Netz

fotolia_111519442_xsBunt und vielfältig aber auch selbstbewusst und konsumerfahren – genauso unterschiedlich wie die Generationen 50plus sind auch die Kurzmeldungen zum Thema, von denen unser 50plus-Report die wichtigsten aus dem Monat Februar 2017 zusammenfasst.

„Ausgabefreudige Zielgruppe“
Ferdinand Thoma, Hotelier, über Ansprüche älterer Gäste, den Niedergang des Seniorentellers, Missverständnisse beim Service und die Schwierigkeiten fürs Marketing, wenn es um Begriffe wie „Senioren“ geht.
Der Beitrag ist nur mit Anmeldung komplett lesbar, wir zitieren daher hier die wichtigsten Statements:
Sie haben in Ihren Hotels Gäste ab 50 Jahren aufwärts im Fokus. Warum?
Thoma: Das ist eine attraktive Klientel im besten Alter, die über das nötige Geld verfügt. Bei uns kostet ein Doppelzimmer ab 320 Euro aufwärts – inklusive Vollpension und Aktivprogramm. Ältere leisten sich das durchaus, Jüngere eher weniger.
Ältere nehmen also die Hotelangebote eher an. Sind sie auch eine treue Klientel?
Thoma: Absolut, wir haben viele Gäste, die mehrmals im Jahr kommen und auch relativ lange bleiben. Diese Zielgruppe ist recht ausgabefreudig, wenn es um Urlaub und Erholen geht.
Was suchen die sogenannten Best Ager, wenn sie zu Ihnen kommen?
Thoma: Klar im Vordergrund steht das Thema Essen – hier mit Fokus auf Qualität, Gesundheit und Fitness. Ein zweiter Punkt sind Behandlungen aller Art, Kosmetik und Massagen etwa. Sehr gut an kommen auch unsere Abnehm-, Entsäurerungs- und Entschlackungswochen. Gesundbleiben ist ein zentraler Punkt. Für Jüngere spielt das seltener eine Rolle, für ganz Junge überhaupt nicht.
Kommen wir mal zur Zielgruppe. Soziologen unterscheiden eine Vielzahl von  Altersstufen und Typen – vom höchst Aktiven, der Marathon läuft, bis zum klassischen, eher passiven Senior. Eine schwer zu greifende Kundschaft?
Thoma: Überhaupt nicht. Wir stricken unser Angebot, und die Gäste suchen sich das heraus, was ihnen gefällt. Mit den Begrifflichkeiten sind wir in unseren Häusern übrigens sehr zurückhaltend. Wir werben keinesfalls mit „Seniorenangeboten“ und haben auch keine „Best-Ager-Hotels“.
Gibt es eigentlich Dinge, die älteren Gästen generell wichtig sind?
Thoma: W-Lan ist wichtig. Jeder Best Ager hat heute sein Smartphone dabei. Das ist noch ausgeprägter, als bei den Jüngeren.
Sie haben es bereits erwähnt: Mit den Begriffen „Senior“ oder „Best Ager“ ist das Marketing nicht unheikel. Wie werben Sie dann?
Thoma: Unsere Hotels mit ihren Angeboten stehen für sich, viel läuft über Mundpropaganda. Und was die Werbung angeht: Wir sind beispielsweise regelmäßig auf Reise- und Tourismusmessen. Jüngere gehen da eher nicht hin, Ältere schon.
Wo gibt es Handlungsbedarf für die Hotellerie?
Thoma: Gesundheitsbewusste Themen und vor allem Aktivitäten spielen eine ganz zentrale Rolle. Ein gut ausgestattetes Haus mit Spa- und Fitnessbereich ist zwar toll, aber gerade ältere Gäste schätzen Angebote zur Freizeitplanung und -gestaltung und wollen nicht gelangweilt herumsitzen. Hier ist der Hotelier gefragt.
Das ganze Interview lesen (nur per Anmeldung)

Mit diesen Marketing-Tipps erreichen Sie die Best Ager
Die Generation 60+ lässt sich nicht von schicken Posts auf Snapchat, Facebook, Instagram & Co. beeindrucken. Doch was imponiert Ihnen dann? Alexander Wild, Geschäftsführer Feierabend Online Dienste für Senioren AG, verrät Ihnen in sechs Tipps, worauf es beim Senioren-Marketing ankommt … weiterlesen

Rentnerrepublik Deutschland. Alte entscheiden die Wahlen
Deutschland ist längst zur Rentnerdemokratie geworden. Doch ganz so egoistisch und gegenwartsfixiert, wie es den Alten nachgesagt wird, sind sie gar nicht. Sie spielen ihre Macht nicht aus – noch nicht … weiterlesen

Meinung: Dieser diskriminierende Seniorenquatsch gehört abgeschafft
Schon mit 50 plus drohen Einladungen zum Seniorencafé. Bitte nicht! Menschen werden heute anders alt als vor 50 Jahren. Sie brauchen keine Sondervertretung, erst recht nicht in Partei-Arbeitsgemeinschaften … weiterlesen

Botschafterinnen für „Meins”: Die Influencer der Zielgruppe 50plus
Fürs Frauenmagazin „Meins” hat der Bauer-Verlag einen Botschafterinnen-Beirat ins Leben gerufen. Prominente Frauen – so eine Art Influencer der älteren Zielgruppe – sollen das Magazin unterstützen, das im Verlagssprech „Marktführer und Segmentbegründer der Zeitschriften für Frauen 50plus” genannt wird … weiterlesen

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Neulich sollte ich Mundspülungen für Ältere testen …

Ein Hersteller von Mundspülungen wollte wissen, wie ältere Verwender seine Produkte handhaben und mit ihnen klar kommen. Mundspülungen beugen Zahnfleischentzündungen vor und sorgen für frischen Atem. Sie werden im Handel in Kunststoffflaschen mit Schraubverschlüssen angeboten und müssen genau nach Gebrauchsanweisung verwendet werden: Man muss sie zweimal täglich benutzen, die Flüssigkeit exakt dosieren, eine Minute im Mund spülen und dann ausspucken. Man darf sie nicht verdünnen, nicht schlucken und nicht mit Wasser nachspülen. Klar, dass man das alles nicht mithilfe von Interviews herausfinden kann.

05 neulich sollte ich Mundspülungen ..Was haben wir also gemacht, um die Handhabung von Mundspülungen zu untersuchen? Wir haben Verwender von Mundspülungen gezielt gesucht und gefragt, ob wir sie in ihrem Badezimmer zuhause beobachten dürfen, wenn sie ihren Mund spülen. Den Vorgang der Mundspülung haben wir (mit ihrer Erlaubnis) gefilmt, den Aufbewahrungsort der Mundspülungsflasche fotografiert; davor und danach haben wir sie zu Themen rund um die Mundpflege interviewt. Natürlich wurde dabei der Datenschutz eingehalten; alle Ergebnisse wurden völlig anonym ausgewertet und dargestellt.

Die Ergebnisse waren nun hochinteressant für den Hersteller von Mundspülungen. Denn abgesehen davon, dass die älteren Verwender vieles falsch machten und die Handhabung in der Regel nicht der Gebrauchsanweisung entsprach, gab es auch jede Menge Probleme beim Öffnen der Mundspülungsflaschen. Der Öffnungsvorgang erwies sich bei der Mehrzahl der älteren Verwender als überaus schwierig – insbesondere die „Kindersicherung“ der Verschlusskappen war für die Feinmotorik älterer Menschen ein schwerwiegendes Hindernis.

Dies ist ein weiteres Beispiel dafür, dass Hersteller bei der Entwicklung ihrer Produkte ältere Verbraucher nicht im Fokus haben. Denn entsprechende Hinweise – auf den Mundspülungsflaschen und in der Gebrauchsanweisung – als auch produktionstechnische Änderungen bei der Flasche selbst könnten die Handhabungsprobleme Älterer minimieren (und überdies auch jüngeren Verbrauchern zu Gute kommen).

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50plus-Report 01/2017: Kurzmeldungen aus dem Netz

fotolia_111519442_xsBunt und vielfältig aber auch selbstbewusst und konsumerfahren – genauso unterschiedlich wie die Generationen 50plus sind auch die Kurzmeldungen zum Thema, von denen unser 50plus-Report die wichtigsten aus dem Monat Januar 2017 zusammenfasst.

Best Ager: So wird die Bewerbung mit 50+ erfolgreich
Eine Bewerbung mit über 50 ist alles andere als ungewöhnlich – aber eine echte Herausforderung. Denn die Vorurteile gegenüber „älteren“ Bewerbern sind groß und die Stellen sind je nach Branche rar. Der Beitrag von Mirijam Franke listet ausführlich die Do’s und Don’ts einer erfolgreichen Bewerbung für ältere Jobsuchende auf … weiterlesen

Celle buhlt um die Generation „50 plus“
Der demografische Wandel stellt Kommunen überall vor eine Herausforderung – die Stadt Celle hat jetzt eine ungewöhnliche Antwort gefunden: Sie umwirbt gezielt ältere Neubürger. „Um junge Familien werben sie alle“, sagt Thomas Faber, Abteilungsleiter für Wirtschaftsförderung … weiterlesen

2017 eine Senioren- oder Pflege-WG gründen: Tipps von WohnPortal Plus
Hamburg: Die ältere Generation setzt sich heutzutage wesentlich bewusster mit der Frage auseinander, wie sie bis ins hohe Alter aktiv am Leben teilhaben können, als es vor Jahren noch der Fall war. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie die Senioren trotz körperlicher Einschränkungen ein selbstbestimmtes Leben führen können – und was für eine Wohnform sich dafür anbietet … weiterlesen

UDE-Forscher entwickeln Gesundheits-App für ältere Menschen
Duisburg: Im „PAnalytics“-Zentrum an der UDE entwickeln Forscher eine App, mit der Menschen ab 50 Jahren gesünder leben sollen. Mehr Sport, gesünderes Essen, besserer Schlaf – gute Vorsätze zum neuen Jahr, die Duisburger nun mithilfe der Wissenschaft umsetzen können. An der Universität entwickelt ein Forscherteam eine App,die ihren Anwendern einen auf ihre Bedürfnisse abgestimmten Weg zu einem gesunden Lebensstil und mehr Wohlbefinden weisen soll. Für Befragungen und Gruppen-Diskussionen werden Teilnehmer gesucht. Einzige Bedingung: Sie müssen zwischen 50 und 65 Jahre alt sein … weiterlesen
Weitere Informationen und Registrierung:
https://www.uni-due.de/panalytics/forschungshelfer.php
Katharina Kloppenborg, studien-pa [at] uni-due.de, 0203/379-2682 (Sprechzeiten: Di 12.00-15.00 Uhr und Mi 12.00-15.00 Uhr)

Mehrgenerationen-Cluster statt Mehrgenerationenhaus
Offenburg: Die Vision der Bauherren – acht Wohneinheiten für gemeinschaftliches Wohnen und miteinander alt werden. Das Projekt sieht vor, dass die Bewohner der acht Wohneinheiten eine gegenseitige soziale Verantwortung über eine verbindliche Nachbarschaft übernehmen. Die Wohnungen sind barrierefrei ausgestattet, und ein Gemeinschaftsraum im Erdgeschoss soll die Kommunikation unter den Bewohnern fördern … weiterlesen

Ein besonderes Haus für Menschen ab 50
Henstedt-Ulzburg: In Henstedt-Ulzburg haben der Bauverein Kaltenkirchen und der Verein “Gemeinsam-toHUs Wohnen” ein vorbildliches Projekt realisiert. Der Bauverein Kaltenkirchen und der Verein “Gemeinsam-toHUs Wohnen 50 Plus” haben im Ortsteil Henstedt auf einem 1984 Quadratmeter großen Grundstück ein zweigeschossiges Gebäude mit 23 seniorengerechten und barrierefreien Wohnungen errichtet … weiterlesen

Millionenprogramme für ältere Arbeitslose
Land Kärnten, Österreich: Das Land Kärnten und der Arbeitsmarktservice (AMS) versuchen, ältere Arbeitslose mit Millionenförderungen wieder in Beschäftigung zu bringen. Denn trotz leichter Erholung auf dem Arbeitsmarkt profitiert die Gruppe 50 plus nur wenig … weiterlesen

Geschäftsidee: Neue Chancen für Jobsuchende Ü50
Winterthur, Schweiz: Eine Fünf auf dem Rücken und auf Stellensuche? Keine einfache Sache. Doch immer mehr Firmen erkennen den Wert von älteren Mitarbeitenden. Dazu trägt auch die Geschäftsidee eines Winterthurers bei … weiterlesen
Homepage des Jobportals

Ältere sorgen sich um die Zukunft
Kreis Mettmann: Die „Generation 55 plus“ ist laut einer Studie mit den Möglichkeiten für betreutes Wohnen unzufrieden. Verbesserungsbedarf sehen die Bürger ebenso bei der Barrierefreiheit … weiterlesen

Interview: Wie schließt die Generation 50plus am besten ihre Versorgungslücke?
Michael Hauer, Geschäftsführer des Instituts für Vorsorge- und Finanzplanung (IVFP), kennt die Sorgen und Nöte der über 50-Jährigen. Er erklärt im Interview, wie sie ihre Versorgungslücken vor der Rente noch schnell schließen können … weiterlesen

So schützen Berater die Generation 50plus vor den falschen Produkten
Die Generation 50plus hat noch ein langes Leben vor sich. Doch sie plant finanziell zu kurzfristig und setzt auf die falschen Produkte. Wie Finanzberater das verhindern können, erklären die Altersvorsorge-Experten Frank Nobis und Jochen Ruß … weiterlesen

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Karriereberatung und Bewerbungscoaching auch für 50plus interessant

Karriereberatung und Bewerbungscoaching lassen sich für jede berufliche Position durchführen und sind auch keine Frage des Alters. Anlass kann der Neuanfang in einem Unternehmen sein, aber auch ein Outplacement mit einer beruflichen Neuorientierung.

Jeder sollte sich die Frage nach der beruflichen Situation und weiteren Entwicklungsmöglichkeiten in bestimmten Zeitabständen stellen. Dabei geht es um Fragen nach der Zufriedenheit mit der derzeitigen Tätigkeit und der Aufgabenerfüllung, nach den weiteren Entwicklungs- und Aufstiegsmöglichkeiten im Unternehmen, den Rahmenbedingungen oder dem Wunsch, etwas Neues oder ganz anderes zu machen. Ist eventuell ein Wechsel sinnvoll und wenn ja, in oder außerhalb der Branche oder besteht der Wunsch, eine ganz andere Tätigkeit auszuüben und wie kann diese berufliche Neuorientierung erfolgen?

Auf diese Fragen geben die Karriereberatung und das Bewerbungscoaching Antworten. In Klärungsgesprächen mit einem erfahrenen Berater oder Coach werden die Grundlagen für eine Neuorientierung, berufliche Möglichkeiten und Bewerbungsstrategien entwickelt. Die Karriereberatung erfolgt dabei in folgenden Teilschritten:

  • Ist-Analyse des bisherigen Werdegangs und Erstellung eines Potenzial- und Eignungsprofils.
  • Wünsche und Erwartungen aufnehmen und aus einem Ziel-Ist-Vergleich Lösungsätze entwickeln.
  • Entwicklung einer persönlichen Karrierestrategie anhand des erstellten Fähigkeits- und Leistungsprofils.
  • Konkretisierung von verschiedenen Maßnahmen für ein zielgerichtetes Newplacement (u.a. durch Nutzung von Netzwerken und direkten Firmenkontakten, Kurzbewerbungen an Zielunternehmen, gezielte Internetsuche/online-Stellenmarkt und Stellengesuche).

Im Rahmen eines Coachings werden dann die zuvor erarbeiteten Grundlagen in konkrete Bewerbungsaktivitäten und ein persönliches Bewerbungsmarketing eingebaut. Die weiteren Bausteine sind:

  • Erstellung und Gestaltung von zeitgemäßen Bewerbungsunterlagen (Kurzprofil, individuelles Know-how- und Erfolgsprofil, Anschreiben).
  • Training für Telefonate und Vorstellungsgespräche (Gesprächs- und Verhaltenstraining, wie antworte ich auf bestimmte Fragen).
  • gezielte Vorbereitung auf anstehende Vorstellungsgespräche.
  • Hinweise für Vertragsverhandlungen und arbeitsvertragliche Regelungen.

Im Rahmen des Trainings werden auch Einblicke in die Entscheidungsprozesse von Unternehmen bei personellen Maßnahmen gegeben und verschiedene Fallgestaltungen im Bewerbungsprozess angesprochen.

Das Honorar für diese Dienstleistung ist steuerlich absetzbar.

 

PortraitMeyerWerner Meyer, Personalexperte im ReifeNetzwerk, bietet Unternehmen zu diesem Punkt und dem damit einhergehenden demografischen Wandel Seminare und Beratungen an. Auch Führungskräfte, die bei diesen Überlegungen Hilfe benötigen, bietet das ReifeNetzwerk entsprechende Angebote an.

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Was bedeutet Industrie 4.0 für Führungskräfte?

Nach verschiedenen Studien wird der Prozess der Digitalisierung und von Industrie 4.0-Anwendungen rasch voranschreiten. So will zum Beispiel bis 2020 die deutsche Industrie 40 Mrd. Euro pro Jahr in 4.0 investieren. Auch wenn die Vernetzung von Menschen, Maschinen und Objekten je nach Branche, Industriezweig, Beschäftigtenstruktur und Unternehmensgröße unterschiedliche „Reifegrade“ aufweist – dieser Prozess wird sich weiterhin rasant entwickeln.

Effizienzsteigerungen, Kosteneinsparungen, verbesserte Planungsinstrumente, erhöhte Flexibilität, gesteigerte Kundenzufriedenheit und Wachstum sind die unternehmerischen Vorgaben für diese Art der Investitionen. Insbesondere bei größeren Unternehmen ist der technologische Wandel schon seit langem Teil der Unternehmensstrategie und deren weltweiter Vernetzung von Wertschöpfungsketten. Diese Neuausrichtung beinhaltet nicht nur technische und digitale Veränderungen, sondern stellt auch an Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und das Management neue Herausforderungen. Dabei geht es nicht nur um geänderte Kompetenzanforderungen in den Feldern Berufsausbildung, betriebliche Qualifizierung und Weiterbildung, sondern auch um Anforderungen an Führungskräfte im Rahmen vernetzter Arbeitsstrukturen und Geschäftsabläufe. Weiterlesen

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